Wie reich werden – Teil 2 – Wo stehe ich?

12. August 2013

Nachdem wir uns im ersten Teil der Wie reich werden Serie gedanken darüber gemacht, warum wir reich werden wollen, werden wir nun die ersten Schritte in die richtige Richtung gehen. Aber nein, es geht noch nicht ums Geld verdienen, viel wichtiger ist erstmal zu prüfen wo man aktuell steht. Also einen Ist-Zustand ermitteln. Wieviel Einnahmen und wieviel Ausgaben habe ich, wo geht das Geld hin, kann ich vielleicht etwas davon kürzen. All das sind Fragen, die die absolute Grundlage auf den Weg zum Reichtum darstellen.

Keine Ahnung wo das Geld hin geht!?!

25% der Haushalte in Deutschland haben kein Geld um einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren. Klar, die meisten davon sind wohl Familien mit nur einem Einkommen oder sie haben Schulden durch Hausbau oder ähnliches. Allerdings betrifft es auch eine Personengruppe, bei der ich es überhaupt nicht nachvollziehen kann.

In meinem Bekanntenkreis finden sich einige Leute die ständig jammern, dass sie kein Geld haben. Warum das so so ist, scheint sie allerdings nicht zu interssieren. Auf die Frage wohin das Geld geht, haben sie einfach keine Antwort oder lahme Ausreden.

Ich möchte wetten, dass es einigen Lesern hier genauso geht. Das du diesen Artikel ließt zeigt allerdings, dass du dich für dein Geld interessierst und dich somit auf dem richtigen Weg befindest!

Warum ist wichtig ist einen Überblick zu haben

Damit ich reich werden kann, muss ich mehr Einnahmen als Ausgaben haben, dass sollte jedem soweit klar sein.

Während man über die Einnahmen meisten genau bescheid weiß, siehe Nettolohn, ist man sich über die Ausgaben überhaupt nicht im klaren. Hiebei handelt es sich nämlich um viele Einzelposten wie Miete, Autoversicherung, Essen, Kleidung, Hobbies usw. die Liste ist beliebig erweiterbar. Ganz klar, da verliert man schnell den Überblick und unterschätzt das Ganze.

Meistens sind es kleine Dinge, wie das bekannte Beispiel des Rauchens, die die Ausgaben in die Höhe treiben. Wenn man dann die Summe sieht, die man da verbrennt, kann man seiner Gesundheit und seinem Geldbeutel schnell einen Gefallen tun.

Wie starte ich?

Der Anfang ist wie bei den meisten Dingen etwas Aufwendiger.  Am besten hat man den Überblick wenn man sich alles aufschreibt und eine Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben macht. Es dauert mit Sicherheit eine Weile bis man hier alle Posten berücksichtigt hat.

Hier ein Paar kleine Tipps zum besseren finanziellen Überblick:

  • Kassenzettel aufheben und einmal die Woche auswerten.
  • Jährliche Ausgaben wie Autoversicherung oder Haftpflichtversicherungen auf den Monat umrechnen
  • Auch kleine Ausgaben (wie Kontoführungsgebühr) immer mitschreiben
  • Ausgaben in Kategorien einteilen
  • Zahlungen über Kreditkarte oder EC-Karte nicht vergessen

Gibt es Hilfsmittel?

Natürlich muss man das alles nicht mehr von Hand machen, es gibt eine Reihe von (kostenloser) Finanzsoftware welche einem die meiste Arbeit abnimmt. Hier hat man zudem noch tolle Auswertungsmöglichkeiten, automatischen Kontenabgleich und weitere tolle Features. Allerdings braucht man hier oft etwas Einarbeitungszeit.

Zum Anfang empfehle ich eine einfache Exceltabelle. Dies ist vielleicht etwas mehr Arbeit aber überfordert einen nicht mit erstmals sinnlosen Funktionen. Ich benutzte seit einigen Jahren diese Vorlage eines Haushaltsbuch, welche alle meiner Ansicht nach nötigen Funktionen bietet, selbsterklärend und sehr leicht zu bedienen ist.

Wenn ihr mit dem Haushaltsbuch nicht klar kommt, hinterlasst einen Kommentar, dann werde ich evt. ein kleines Tutorial schreiben.

Wie geht es weiter?

Mit Hilfe des Excel Haushaltbuchs sollte es jeden von euch möglich sein, eine strukturierte und detailierte Übersicht über die eigenen Finanzen zu schaffen. Und genau das solltet ihr nun tun. Alle weiteren Schritte sind sonst nicht sinnvoll durchzuführen. Nehmt euch also die Zeit dies sorgfältig zu machen und bitte nicht selbst betrügen!

Im nächten Teil möchte ich euch zeigen, wie man seine aktuellen Finanzen optmieren kann und am Ende des Monats mehr Geld als jetzt zur Verfügung hat.

2 Comments

  • Steffen 18. September 2013 at 14:28

    Gut und einfach erklärt, viele Menschen sehen das Kollektiv aus den einzelnen Individuen heraus. Jeder weiss es, schnell verbraucht man hier einen Euro und
    an der nächsten Ecke da mal einen. Genauso schnell sammeln sich die Kosten und man hat Ende Monat nichts davon. Erstellt einen Budgetplan und macht
    euch ein paar Gedanken beim Einkauf was ihr effektiv braucht und was nicht.

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