Warum „große“ Aktien sicher sind

6. Januar 2016

Für mich gehören eigentlich in jeden Sparplan auch Risikoanlagen. Sei es der Devisenhandel oder auch die sichere und einfacher Variante der guten alten Aktie. Sicher? – werden nun einige sich denken? Ob mir zum Beispiel der Drop der VW-Aktie  Aufgrund des VW-Abgasskandal im Septemer 2015 entgangen ist? An einem Montag im September allein raste die VW-Vorzugsaktie bis zu 23% ins Minus. Wow das ist ein Haufen, vorallem wenn man kurz zuvor in die Aktie eingestiegen ist. Auch wenn man bereits im Gewinn war, sicherlich mehr als ärgerlich. Und ja, mich hats auch erwischt! Pech – aber nicht weiter wild.

Warum es auf Dauer nicht so schlimm sein sollte

vw-aktieDer schock war natürlich groß als die VW-Aktie gefallen ist. Es wurde von den Medien auch extrem gehyped. Schaut man sich den Drop auf dem Bild (rechts) an, sieht man auch, dass das mehr als „normal“ war. Inzwischen erholt sich die Aktie aber wieder und auf kurz oder lang wird die Aktie mit Sicherheit das Tief vom September 2015 ausgeglichen haben.

Warum ich mir da so sicher bin, ist einmal Charttechnisch, da Aktie bevor dem Fall bereits wesentlich höher war (sh. April 2015) was wieder Käufer für die Aktie lockt und somit der Preis steigt. Zweitens da es sich um ein großes und wichtiges Unternehmen handelt. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass VW genau was wie sie mit dem Skandal umgehen können und auch, dass die Fakten zum Vorfall gesteuert freigegeben wurden.

Zum Thema Abgasskandal die FAZ hat hier eine schöne Volkswaren-Chronik zur Skandal veröffentlicht.

Was ist nun sicher?

große-aktieFür Anleger die auf Nummer sicher gehen wollen und es nicht eilig haben, empfehle ich Geld in wichtigsten Aktien an internationalen Börsen anzulegen. Das VW Beispiel ist natürlich extrem und so ein Drop auf Grund eines Skandals ist eher unwahrscheinlich. Wem eine einzelne Aktie noch immer zu risikoreich ist, der sollte nicht auf eine einzige Aktie setzen, sondern auf einen breiten Markt. Einfach mal einen Blick in die Indices oder Fonds werfen. Hier sei zum Beispiel der Dax oder auch S&P500 gennant.

Wer sich mit diesen Themen nicht selber auseinandersetzen will, der sollte sich Hilfe von seiner Bank holen. Wobei ich sagen kann, das die Börse nicht so kompliziert ist wie man es sich im ersten Moment denkt. Es gibt hier sehr gute Bücher und inzwischen auch super erklärende Youtube-Videos. Es ist alles kein Hexenwerk aber auch nicht von Heut auf Morgen erlernt.

Es gibt aber auch negativ Beispiele von „großen“ Aktien. Die Telekom-Aktie. Viele Deutsche haben damals zum Start der Aktie eine Chance für schnelles Geld gesehen. Wie die Vergangenheit zeigt, kam es anders. Das Historische Kurshoch von 104,90€ wird die Aktie vermutlich auch in 20 Jahren nicht wieder erreichen. Momentan steht sich bei rund 16€.

Fazit

Die mögliche und auch wahrscheinliche Rendite ist einfach wesentlich besser als alle aktuellen Sparformen. Je länger der Anlege Zeitraum, desto weniger fallen auch extreme Kursschwankungen ins Gewicht. Gerade wenn es sich um etablierte Aktien(pakete) handelt. Je kurzfristiger Desto risikoreicher, aber auch mit höhreren Rediten  – siehe Daytrading.

Hätte man im Jahr 1903 den Aktienindex S&P500 für $10.000 gekauft und 1933 Jahre später wieder verkauft hätte man $22.965 bekommen. Das ist eine Minimalrendite von 2,81 % für 30 Jahre bekommen. Welche Anlegeform bietet das sonst noch?

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