Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert

12. Dezember 2017

Momentan beherrscht der BREXIT wieder die Medien. Es scheint als ob sich die Parteien geeinigt hätten und man nun wirklich das Prozedere der Trennung durchlaufen möchte. Europa gibt es noch, der Euro ist momentan stärker unterwegs als der US-Dollar, die Börsen stehen nahe oder auf Höchstständen. Heile Welt? Natürlich, oberflächlich betrachtet. Schaut man etwas tiefer, beginnt die Fassade zu bröckeln. Warum dieser Artikel? Zufälligerweise habe ich Gestern diesen Artikel gelesen, welcher mir auf eindrückliche Weise in Erinnerung gerufen hat, dass es ja nebst dem Brexit auch schon fast den GREXIT gab.

Die Griechenland Situation

GrexitIm Jahr 2015 hiess es wiedermal Griechenland wolle aus dem Kreis der Europäischen Staaten austreten (wie wir wissen, ist das jetzt auch bis Ende 2017 noch nicht passiert), falls das Hilfsprogramm nicht verlängert wird. Zur Erinnerung: Griechenland konnte 2010 seine Staatsschulden nicht mehr bedienen und ist seit damals auf Hilfe der EU angewiesen. 2017 sieht es so aus, als wachse die griechische Wirtschaft wieder und erhole sich langsam. Ich glaube, das ist ein Trugschluss, und Griechenland profitiert einfach vom positiven Grundtenor der europäischen Wirtschaft, wird sozusagen einfach mitgezogen. Kommt die nächste Krise, reisst es die Griechen von den Beinen. So wie auch die politisch und medial getriebenen Kapitalmärkte.

Ein verlorenes Jahrzent

Um die Brücke von der Entwicklungshilfe zu Griechenland zu schlagen, muss man sich vor Augen halten, dass Entwicklungshilfe nicht wirklich funktioniert, und allen hilft, nur nicht den Bedürftigen. Dies ist schon mehrfach durch Studien belegt worden. Auch wenn Griechenland nicht zu den Entwicklungsländern gezählt werden kann, finde ich doch, dass es erstaunliche Parallelen gibt zwischen der europäischen Kapitalspritze und der Entwicklungshilfe. Das Geld aus der EU wurde dazu verwendet um den Staatshaushalt am Laufen halten zu können, denn die Schulden (trotz erfolgtem Schuldenschnitt) wollten ja bedient werden. So kam es wie es kommen musste, ein Grossteil der Hilfe ging für Zinsen drauf, welche den Banken zu Gute kamen (das eigentliche Problem waren die Banken, die griechische Schulden auf ihren Büchern hatten. Griechenland selbst wäre fallen gelassen worden). Beim Bürger kam nichts an, im Gegenteil, es wurde auf deren Kosten gespart wo es nur ging. Ok, eine Teilschuld kann auch dem Bürger zugeschrieben werden. In einem Land, dass den Tod von Angehörigen vor dem Staat verbirgt, um deren Pension weiter zu erhalten, hat ein strukturelles Problem. Und eben diese strukturellen Probleme gilt es anzupacken um eine nachhaltige Verbesserung der Situation für alle zu erreichen. Dies fängt aber auch bei jedem Bürger selbst an. Anstatt sich zu beklagen wie schlecht man behandelt wird, kann man auch versuchen etwas zu ändern und sich Einkommen zu schaffen. Es gibt online mannigfaltige Möglichkeiten wie zum Beispiel Online Befragungen, Geld in p2p Anlegen und mit den Zinsen zu wirtschaften. Und genau das ist der springende Punkt, man muss etwas machen und sich nicht darauf verlassen, dass man von Jahr zu Jahr vom Staat, der EU oder vom Weihnachtsmann gerettet wird 😉

Es ist mir bewusst, dass ich in diesen wenigen Zeilen dem Thema nicht komplett gerecht werden konnte, aber ich hoffe ihr habt die Botschaft zwischen den Zeilen verstanden 😉 Es kann doch nicht sein, dass Börsen politisch getrieben werden und die Medien die Stimmung so vergiften können. Schlussendlich ist jedoch jeder seines eigenen Glückes Schmied.

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