Umzug in die Schweiz – Informationen zur Krankenkasse

1. Februar 2016

Ich habe beruflich des Öfteren auch in der Schweiz zu tun, so dass ich mir auch schon mal Gedanken gemacht habe in die Schweiz zu ziehen, da es neben finanziellen Vorteilen auch etwas mehr zu meinem gewünschten Lebensraum passt. Die Umwelt spielt schließlich auch einen entschiedenen Faktor beim reich werden. Recht schnell stößt man dann aber auf die Problematik Krankenkasse, den in der Schweiz ist das etwas anders geregelt. Hier braucht man wichtige Informationen, um innerhalb kürzester Zeit Entscheidungen bezüglich der Krankenkasse zu treffen. Auf der Seite www.webkrankenkasse.ch wird speziell auf dieses Thema für Deutsche eingegangen. Völlig kostenlos profitiert man als deutscher Neuankömmmling in der Schweiz von deren Beratungsservice. Auf Wunsch besuchen sie euch auch in Ihrem neuen zu Hause und helfen dabei die richtige Krankenkasse zu finden.

Die Schweizer Grundversicherung

Krankenkasse SchweizIn der Schweiz bezahlt der Arbeitgeber keinen Arbeitgeberbeitrag zur Krankenversicherung des Arbeitnehmers. Das Versicherungssystem ist anders als in Deutschland. Es sind keine gesetzlichen Krankenkassen vorhanden. Arbeitnehmer haben die Pflicht eine Krankenversicherung nach dem KVG, also Krankenversicherungsgesetz in der Schweiz abzuschließen Auch Personen die zum Beispiel in Deutschland wohnen, aber in der Schweiz erwerbstätig sind, müssen eine Versicherung abschließen Versicherungsnehmer können, sofern die Versicherung in ihrem Kanton aktiv ist, unter circa Hundert zugelassenen Krankenkassen frei auswählen.

Die Schweiz bietet zwei Arten von Krankenversicherungen

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung hat ihre gesetzlichen Grundlagen im KVG festgelegt. Diese Privatversicherung ist ein freiwilliger Zusatz zur Grundversicherung und bietet erweiterten Leistungen an.
Die Krankenversicherung übernimmt Diagnosen, Behandlungen und Arzneimittelkosten die bei Krankheit oder Unfall entstehen. Auch Entbindungen und Abtreibungen werden bezahlt. Dafür werden die Kosten für zahnärztliche Behandlungen, nur in Ausnahmefällen bezahlt Üblicherweise bezahlen Versicherte die angenommenen Leistungen zuerst selber. Diese werden dann von der Krankenkasse erstattet. Einige Spitäler bieten oft eine direkte Abwicklung mit der Krankenkasse an.

Höhe der Beiträge

Die Prämien werden von der Krankenkasse unter Beachtung der gesetzlichen Vorgabe frei bestimmt. Grundsätzlich gilt eine vom Einkommen unabhängige Einheitsprämie, auch Kopfprämie genannt. Die gilt innerhalb der Prämienregionen und den Altersgruppen. Kleine Schweizer Kantone haben eine Prämienregion, große Kantone in der Schweiz hingegen, bestehen aus zu drei Prämienregionen. Aktuell gibt es 43 Prämienregionen. In der Schweiz stehen verschiedene Versicherungsmodelle zur Auswahl, mit denen der Versicherungsnehmer seine Beiträge reduzieren kann, wie zum Beispiel mit dem HMO, Hausarzt- und Bonusmodell.

Selbstbeteiligung

Für alle Krankenversicherten in der Schweiz gibt es einen Selbstbehalt, der bei voller Ausschöpfung für Erwachsene mindestens 1000 Franken im Jahr beträgt beziehungsweise für Kinder und Jugendliche mindestens 350 Franken im Jahr. Dieser Betrag setzt sich aus dem Jahresfranchise von 3oo Franken im Jahr, sowie dem anteiligen Selbstbehalt zusammen.
Der Selbstbehalt ist eine Beteiligung an den verursachten Kosten anteilsmäßig mit 10 Prozent vom Rechnungsbetrag. Das Maximum sind 700 Franken pro Jahr, bei Kinder und Jugendlichen 350 Franken.

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