Selfmade Millionär – ALDI Brüder

11. Oktober 2010

Der erste Teil unserer Selfmade Millionärreihe. Diesmal geht es um die Gebrüder Albrecht, besser bekannt als die „ALDI-Brüder“, welche aus dem nichts ein Milliarden schweres Unternehmen geschafft haben.

Jeder von uns hat schon mindestens einmal bei ihnen gekauft. Doch kaum einer weiß etwas über die Besitzer, obwohl sie die Spitze der reichsten Männer Deutschlands anführen. Beide Brüder leb(t)en weit gehend zurückgezogen von Presse und Medien. Die letzten Interviews sind angeblich aus dem Jahre 1971.

Weiter heißt es sie seien sehr sparsam gewesen, wie man merkt, alles Gerüchte. Meines Erachtens Perfekt gemacht. Es lebt sich bestimmt um einiges besser wenn man nicht immer belästigt wird.

Selfmade Millionär Aldi

Ganz nach dem Motto: „Reich und unsichtbar!“

Ihre Erfolgsgeschichte

Karl (1920-) und Theo Albrecht (1922-2010) stammen aus einer bürgerlichen Familie ohne viel Vermögen. Sie übernehmen nach dem Zweiten Weltkrieg den nur 100m² kleinen Tante-Emma-Laden der Mutter.

Als die beiden Brüder weitere Filialen eröffneten wollten sie Ursprünglich auch das Sortiment erweitern. Blieben aber dann bei ihren 250 Artikeln. Da sie erkannten, dass man so die Kosten drücken kann.

1950 besitzen die Brüder 13 Läden. Der Jahresumsatz liegt bereits bei sechs Millionen Mark. 1960 besitzt „Albrechts“ 340 Läden und hat knapp 100 Millionen Jahresumsatz. Weder das Sortiment erweitert sich groß noch verändern die Brüder ihren Lebenstil. Um ihre niedrig Preise weiterhin zu garantieren, richten sie ihre Geschäfte nur mit dem nötigsten ein.

Ein weiter Durchbruch gelingt als 1962 der erste Aldi (Albrecht-Discount) mit dem Motto: „Die beste Qualität zum niedrigsten Preis“ eröffnete.

Aufgrund dessen, dass in jedem Laden das Selbe angeboten wurde(nun ca. 500 verschiedene Artikel), konnte Aldi durch die enormen Abnahmemengen stets einen besseren Einkaufspreis als die Konkurrenz erzielen und somit die Ware auch günstiger anbieten. Wie in jedem großen Unternehmen gibt es auch hier Schattenseiten. Leider spart(e) Aldi nicht nur beim Einkauf der Ware, sondern auch beim bezahlen seiner Angestellten und der Menge dieser.

Nach und nach Kauft sich Aldi auch in andere Länder ein. Zum Beispiel wird in Österreich der Hofer aufgekauft und auch vor den USA macht Aldi keinen stopp und kauft sich dort kurzerhand als Aldi-Benner ein.

Bis heute hat Aldi einen Jahrenumsatz von ca. 30 Milliarden Euro.

Was können wir daraus lernen?

Beachtet das grundlegende Konzept der Brüder „Weniger ist mehr“. Es ist sehr wichtig sich auf einen Bereich zu konzentrieren und diesen konsequent zu verfolgen. Aldi hat mit seiner „Billigkette“ eine Marktlüge entdeckt und diese mehr als erfolgreich gefüllt. Man muss einen Weg finden sich von der Konkurrenz zu unterscheiden.

Zudem alleine der Fakt das man zu den Reichten Menschen der Welt gehört und trotzdem unsichtbar bleibt verdient sehr große Aufmerksamkeit, das würde manch einen Hollywood-Sternchen auch gut tun.

Quellen: Spiegel, Wikipedia

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