Kleine oder große Ziele?

12. August 2013

In jedem halbwegsvernünftigen Selbsmanagementguide oder Lerntutorial steht man soll sich Ziele setzten. Auch ich empfehle sowohl in meinem Job als Ernährungscoach und auch hier immer wieder, bitte setzt euch klar defnierte Ziele. Zum Zeitpunkt X will Y Geld besitzen oder bis zum Sommer will ich einen Waschbrettbauch haben. Diese Milestones dienen ersten der Motivation und zweiten der Selbskontrolle.

Das Ziel muss erreichbar sein

Meistens heißt es, man soll sich viele kleine Ziele setzen. Ein kleines Ziel ist leicht zu erreichen und das Motiviert. Und Motivation ist genau das, was einen Antreibt weiter zu machen wenns mal schwer wird. Es ist auch eine Art Selbstkonditionierung. Man merkt, wenn man was tut kommt man seinem Traum immer näher.

Und ich muss sagen, für die meisten Menschen ist dies wohl auch der absolut richtige Weg.  Zerteile das große, weit entfernte Ziel in viele kleine Schritte und du kommst genauso an!

Oder doch große Ziele?

Es gibt Menschen, wie mich, die brauchen ständig Druck, jede freie Minute wird mit Weiterbildung und neuen Projekten vollgepackt. Solange ich keinen Druck habe mache ich auch nichts, das war auch im Studium schon so und hat sich bis jetzt nicht geändert.

So ist es bei mir auch mit dem Geld. Wenn ich mir zum Beispiel das Ziel setzte 10.000€ in 6 Monaten zu sparen und ich habe bereits nach 3 Monaten 8.000€ werde ich am Ende nicht 16.000€ haben (was zu erwarten wäre), sondern genau 10.000€. Das kommt daher das ich mir denke – achja, das schaffe ich ja locker, wieso sollte ich gerade im moment Mühe geben.

Wäre es da nicht besser sich „unrealistische“ Ziele zu setzten, Milestones in denen ein scheitern eher wahrscheinlich ist? Ich rede nicht von absolute utopischen Vorstellungen, das sollte auch klar sein.

Klar, dann muss man damit umgehen können, wenn man man sein Ziel verfehlt, allerdings könnte der Zugewinn deutlich höher sein, als mit kleinen Zielen!

 

Was soll ich nun tun?

Ob jetzt der eine oder andere Weg richtig ist, kann ich keinen von euch sagen. Das muss jeder für sich selber herrausfinden. Wirklich wichtig ist, dass man sich Ziele setzt und diese immer klar vor Augen hat.  Den Weg dorthin kann und sollte man stets individuell Gestalten.

 

Mich würde interssieren, ob ihr euch Ziele setzt, diese klar verfolgt und schließlich auch erreicht? Wie handhabt ihr das? Oder findet ihr Ziele total sinnlos?

2 Comments

  • Claudio 19. September 2013 at 15:21

    Es gibt noch einen dritten Weg ans Ziel zu gelangen und der geht so: Man vermischt ganz einfach die beiden Methoden und setzt hohe Ziele auf kürzeren Etappen fest. Auf diese Weise hat man ständig neuen Antrieb, durch die näherliegenden Erfolgserlebnisse. Natürlich setzt man diese verhältnismässig zu der Zeit, die man sich zur Verfügung gestellt hat, sonst könnte man Eustress bekommen, das ist ein negativ wirkender Stress.

  • Anton 16. Dezember 2013 at 20:55

    Kleine Ziele, die zu einem großen Endziel führen.

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